Der nachhaltige Umgang mit Ressourcen gewinnt im Bauwesen zunehmend an Bedeutung. Neben Energieeffizienz und Wärmedämmung rückt dabei ein weiterer Aspekt immer stärker in den Fokus: die Treibhausgasbilanz von Baustoffen. Sie zeigt, welche klimawirksamen Emissionen bereits bei der Herstellung eines Produkts entstehen – und ermöglicht einen objektiven Vergleich verschiedener Materialien. Gerade bei Fenstern, die über Jahrzehnte im Einsatz sind, lohnt sich ein genauer Blick auf diese Kennzahl.
Was bedeutet Treibhausgasbilanz überhaupt?
Die Treibhausgasbilanz beschreibt die Menge an klimawirksamen Gasen, die während der Herstellung eines Produkts freigesetzt werden. Bewertet wird dies über das sogenannte Global Warming Potential (GWP), das angibt, wie stark ein Produkt zur Erderwärmung beiträgt.
Die Berechnungen basieren auf standardisierten Umweltproduktdeklarationen (EPDs). Diese erfassen die Umweltauswirkungen eines Produkts über definierte Lebenszyklusphasen hinweg. Im Fokus des aktuellen Vergleichs steht die Herstellungsphase (A1–A3), also von der Rohstoffgewinnung bis zum fertigen Fenster.
Holzfenster mit deutlich besserer Klimabilanz
Ein aktuelles Factsheet des Bundesverband ProHolzfenster zeigt klar:
Holzfenster weisen in der Herstellungsphase die mit Abstand beste Treibhausgasbilanz auf.
Die Zahlen sprechen für sich:
- Holzfenster verursachen rund 50 % weniger Treibhausgase als Kunststofffenster
- Gegenüber Aluminiumfenstern sind es sogar bis zu 80 % weniger CO₂-Emissionen
- Auch Holz-Alu-Fenster schneiden deutlich besser ab als reine Aluminiumlösungen ProHolzfenster Fact Sheet Treib…
Die zugrunde liegenden Daten stammen aus aktuellen Muster-EPDs aus der ÖKOBAUDAT und wurden gemeinsam mit dem Verband Fenster + Fassade sowie der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren beim ift Rosenheim beauftragt.

Warum Holzfenster so klimafreundlich sind
CO₂-Speicherung im Material
Holz bindet während seines Wachstums Kohlendioxid aus der Atmosphäre und speichert den Kohlenstoff dauerhaft im Material. Holzfenster wirken somit über ihre gesamte Lebensdauer als Kohlenstoffsenke.
Sehr gute Dämmeigenschaften
Holz besitzt von Natur aus hervorragende Wärmedämmeigenschaften. Holz- und Holz-Alu-Fenster tragen dazu bei, den Energiebedarf für Heizung und Kühlung zu reduzieren – und senken damit auch die betrieblichen CO₂-Emissionen eines Gebäudes.
Langlebigkeit und Reparaturfähigkeit
Holzfenster sind äußerst langlebig. Sie lassen sich instand setzen, modernisieren und reparieren, anstatt vollständig ersetzt zu werden. Das spart Energie, Rohstoffe und Kosten über viele Jahre hinweg.
Nachhaltiger, nachwachsender Rohstoff
Als nachwachsender Rohstoff ermöglicht Holz eine zirkuläre Wertschöpfung. Am Ende seiner Lebensdauer kann es wiederverwertet werden und ersetzt energieintensive, fossile Baustoffe.
Bedeutung für Bauherren und Sanierer
Vor dem Hintergrund neuer gesetzlicher Vorgaben – etwa der EU-Gebäuderichtlinie oder des erweiterten CO₂-Emissionshandels – gewinnt die Klimabilanz von Baumaterialien weiter an Relevanz. Wer heute baut oder saniert, trifft mit Holzfenstern eine Entscheidung, die nicht nur ästhetisch und funktional überzeugt, sondern auch nachweislich klimafreundlich ist.

Nachhaltigkeit mit Verantwortung – bei Wilkens
Als Hersteller hochwertiger Holz- und Holz-Alu-Fenster legt Wilkens großen Wert auf nachhaltige Materialien, langlebige Qualität und eine verantwortungsvolle Verarbeitung. Die hervorragende Treibhausgasbilanz von Holzfenstern bestätigt diesen Anspruch auch mit belastbaren Zahlen.
Gerne beraten wir Sie persönlich, welche Fensterlösung am besten zu Ihrem Bauvorhaben und Ihren Nachhaltigkeitszielen passt.
Mehr darüber, wie wir bei Wilkens Nachhaltigkeit ganzheitlich verstehen und Verantwortung von der Materialauswahl bis zur Fertigung übernehmen, erfahren Sie auf unserer Seite zum Thema Nachhaltigkeit – und entdecken Sie, warum unsere Holzfenster dabei eine zentrale Rolle spielen.








